Call for Papers

Bereit für MBSE? ( Vortrag )

Ein Reifegradmodell für modellbasiertes Systems Engineering

Referent: Dr. Maximilian Junker, Qualicen GmbH
Vortragsreihe: Software Engineering Management II
Zeit: 05.12.17 14:45-15:25
Co-Referenten: Andreas Vogelsang Wolfgang Böhm

Zielgruppe

Management

Themenbereiche

Anforderungen definieren und verfolgen, Software Engineering Management, Management sonstige Themen

Schwerpunkt

Methode

Voraussetzungen

Grundlagenwissen

Kurzfassung

Viele Unternehmen wollen die zunehmende Komplexität ihrer Produkte sowie die steigenden Anforderungen an Wiederverwendung und Kosteneffizienz durch den Einsatz von modellbasierten Ansätzen in den Griff zu bekommen. Die Einführung dieser Ansätze ist jedoch eine große Herausforderung, die nicht auf einen Schlag erfolgen kann und auch nicht sollte. In diesem Beitrag stellen wir ein Reifegradmodell vor, das speziell auf die Einführung von Model-based Systems Engineering (MBSE) zugeschnitten ist. Dabei berücksichtigt das Modell die besonderen Gegebenheiten des Unternehmens. Mit Hilfe des Reifegradmodells lassen sich folgende Fragen beantworten: - Wo stehen wir heute beim Einsatz modellgetriebenen Systems-Engineerings? - Mit welchen nächsten Schritten können wir unsere Modellierung verbessern? - Was sind in unserer Situation die Quick-Wins beim Einsatz von Modellen?

Gliederung

1) Modellbasiertes Systems-Engineering: Chancen und Herausforderungen bei der Einführung
2) Reifegradmodell für MBSE
- Überblick über das Modell
- Vorgehen bei der Reifegradbewertung mit Hilfe des Modells
- Beispielhafte Anwendung
3) Erfahrungen beim Praxiseinsatz

Nutzen und Besonderheiten

Das vorgestellte Modell basiert auf den Erfahrungen von über 30 Partnern aus den Forschungsprojekten SPES, SPES_XT und SPEDiT, ist aber ohne Anpassung auch nutzbar für Unternehmen, die einen anderen Ansatz für modellbasierte Entwicklung als SPES verfolgen. Das Modell ist durch über 20 Experten empirisch validiert. Nach einem 60-minuten Interview mit einem Vertreter eines Unternehmens liefert das Modell schon eine erste Einschätzung des aktuellen Reifegrades für den Bereich MBSE sowie einen Vorschlag welche Fähigkeiten als nächstes durch Modelle unterstützt werden sollten. Insgesamt ermöglicht das Reifegradmodell: - Eine praktikable Bewertung des aktuellen Ist-Zustands bei der Modellierung, - Vorschlag konkreter Schritte für die Verbesserung der Entwicklungsmethodik, - Orientierung an den Best-Practices des SPES Modeling Frameworks.

Über den Referenten

Dr. Maximilian Junker hat in München und Augsburg (Software Engineering) studiert und zum Thema modelbasiertes Requirements Engineering an der Technischen Universität München promoviert. Er ist Mitgründer und Geschäftsführer bei der Qualicen GmbH. In dieser Position hilft er Firmen bei der Einführung modellbasierter Entwicklungsmethoden. Zu Themen rund um Software- und Systems-Engineering hält er regelmäßig Vorträge für Forschung und Industrie.